04 Juli 2008
Wir haben geöffnet... Sommerzeit im Atelierhaus bei Willi Gottschalk

Nachdem nun 14 Tage Kieler Woche mit der Liveausstellung im Holstentörn hinter uns liegen, freuen wir uns auf unserem Sommer in Heidhof. Aber bevor es in den Garten und ins Atelier geht, ging es noch einmal on Tour, auf Helgoland wollten unsere Bilder auch wieder nach Hause. Also schnell von Kiel nach Büsum, Hänger mit Fahrzeug auf dem Parkplatz, dann mit dem Schiff Fanny Girl und 100 kg Touristen Richtung Helgoland. Die Sonne brannte auf den Planeten, aber die kühle Brise ließ uns nichts davon merken. Erst beim Abbau der Ausstellung kamen wir so richtig ins Schwitzen, 2,40 m und 4 Koffer mit Bildern sollten wasserdicht verpackt werden. Mit Malerabdeckplane und Panzerband schafften wir auch das. Völlig erschöpft ließen wir unseren Rolli im Quartier bei der netten Frau Berta Martens, schafften es noch gerade bis zu einem kleinen Drink und fuhren dann noch mit der Fähre die Robben ärgern. Aber die waren gar nicht da und so füllten wir unsere Taschen mit Steinen und Muscheln, solange bis der ganze Stress in die Nordsee plumste. Der Sonnenuntergang entschädigte für alles und gegen 21 Uhr waren wir wieder auf unserer Insel. Müde trollten wir uns Richtung Bett, doch an den Moccastuben kamen wir nicht vorbei, eingeladen in eine fröhliche Diskutierrunde mit "Ureinwohnern", schmeckte das Bier nochmal so gut. So machten wir uns auch keine Gedanken mehr, wie das wohl am nächsten Tag mit dem "Einbooten" angehen würde. Der nächste Tag brachte eine Schlechtwettervorhersage , die uns weiter nicht schreckte, Klaus würde das schon machen und wie. Ein Bus, ein Boot und zwei Haurucks, schon waren wir alle an Bord, die Bilder und unsere Füsse. Das Meer war sehr ruhig, zu ruhig, wie sich das denn Nachts herausstellte und die Unwetterwarnung Realität wurde. Aber da waren wir schon nach 4 Stunden durch den Regen zu Hause, es goß, es nieselte und nebelte, die Scheibenwischer hatten ihre Mühe und 10 km vor zu Huase, nix, gar nix, wie immer, deshalb auch griese Gegend. Nur Sand und Kiefern, aber wir hörten immer noch das Rauschen von Helgoland.
Wenn wir ausgeschlafen, den Hänger abgeladen und in unserem Garten angekommen sind, gibt es den nächsten Bericht.
Und tschüß für heute!
