29 November 2005

WASSER_WELLEN WILLI GOTTSCHALK in Berlin und Schneeflocken

WASSER _ WELLLEN in Berlin und Schneeflocken



Fliegen zwei Schneeflöckchen ganz gemütlich Richtung Erde, „wo willst Du denn hin?“ fragt die etwas bläulich Schimmernde die Kleine mit den ganz weißen blitzenden Lichtern, „ja wohin denn wohl?!- zum Wintersport nach Garmisch“ , antworte diese etwas gelangweilt und stellte dann doch die Gegenfrage: „ und Du? „ - „Nach Ostberlin! – Panik machen!“, laut kichernd sausten sie nun von dannen.

Aber sie hatten wohl beide die Richtung verpasst und landeten letzte Woche im Münsterland. Wir hier hatten noch Glück, Freitag war richtiges Schneetreiben, Tiger half beim Bilder einpacken für Berlin und alle anderen pennten rund um die Öfen, dass man das Schnarchen bis auf die Strasse hörte. Nur die Hühner kakelten etwas aufgeregt: „was-ist -denn – das, nass_ was ist denn das, nass!“ Samstag früh sollte es losgehen, aber man wartete ab, fuhr erst gegen neun als der Radiosprecher schön „sonniges“, aber kühles Winterwetter für Berlin versprach, kaum zu glauben , aber nach Neuruppin kamen wir dieser Voraussage näher. Natürlich konnte keine Katze mit, so witzig fanden sie das alle nicht, aber anscheinend war ja für die Verpflegung gut vorgesorgt worden, so hielt sich der Trennungsschmerz in Grenzen. Pünktlich kamen die Provinzler und im direkten Anflug zur angegeben Adresse, Bilder müssten noch gehängt werden, aber man war gut vorbereitet und so lief sich alles zurecht, nachdem den letzten Damen ihre Locken gerade gebogen wurden, wurde Sekt und Häppchen angerichtet, dazu noch eine lecker Torte und dann konnte sie kommen - kamen sie auch , bis nach 18. Uhr -

Hier ein Eintrag aus dem Gästebuch









Auch in Berlin und wieder nach Hause lief alles gut, nur dass uns die Heizung ausfiel – mit dicken Pullovern über Füße und Knie, kamen wir dann trotzdem guter Dinge endlich wieder am Montag zu Hause an - alle Türen sperrangelweit auf (die Haustür natürlich nicht) , alle kamen gähnend uns entgegen – na super, Niklas hatte mal wieder den Türöffner gespielt.

25 November 2005

Ausstellung in Berlin


Wir hatten es schon einige Zeit vor und nun geht es doch nach Berlin, eine kleine Ausstellung in einem ungewöhnlichen Rahmen : WASSER - Wellen im KAMM in in der Naugarder Str . jetzt am Wochenende, so gibt es noch Einiges zu tun.

Außerdem haben wir unsere artlantikgalerie.com überarbeitet und mit einigen Anläufen auch ins Netz gestellt bekommen. Es fehlt so Manches, aber der Winter ist ja lang. So nun muss ich aber schnell ins Bett, es ist bereits nach halb vier morgens

18 November 2005

Frauenkirche zu Dresden - Willi Gottschalk 1986 Impressionen

Aus aktuellem Anlaß - Frauenkirche zu Dresden -
Willi Gottschalk: Auferstehung
Online- Ausstellung (Auswahl)

Prager Strasse Dresden_ copyright by Willi Gotschalk


Die Geschichte ohne Namen


Die Geschichte ohne Namen
_ illustriert von Heidrun Hendrich_ Patchwork an Quilt

Von blauen Pfoten und Nasenstübern...

Gleich nach dem Aufstehen gab es Ärger - hinter dem Ofen, vor dem Schrank war eine Pfütze – geregnet hatte es nicht, auch haben wir kein Loch in der Decke, der Mensch Willi war es auch nicht, der macht so etwas nicht , aber wer denn ? Hm - der Fußboden sollte an dieser Stelle sowieso neu gestrichen werden, also warum nicht gleich – mit taubenblauer Acrylfarbe schnell ein par Roller hier hin und dorthin, da auch noch, und fertig. Wenn diese Farbe an Finger oder Pfoten kommt kann man sie abwischen, nur eintrocknen lassen sollte man sie nicht, dann muss man schon länger schrubben.
Eine Stunde später. Der Öfen war angeheizt und schon wieder eine Pfütze, diesmal eine kleine Blaue, dazu führten ganz viele kleine Katzentapsen hinein und heraus, oje – aber alle schliefen oder taten jedenfalls so. KONTROLLE - schwarze Pfoten und weiße Pfoten, die Damen auf dem Sofa waren es nicht. Flecki macht so etwas nicht, Biene war nicht da, ja wo ist dann das Putzi? Auf ein Miau braucht man nicht zu warten, das kann sie gar nicht, aber die Laute wie sie jetzt kamen, unverwechselbar - Liese kiecksend , schnatternd antwortend streckte sie ihre schön blau gefärbten Vorderpfoten treuherzig unter der Bettdecke hervor, gähnte und wusste überhaupt nicht was man von ihr wollte - Willi sagt dann immer, für drei Tage dumm stellen, das hilft manchmal ganz schön weiter oder so… Irgendwie ging das heute den ganzen Tag so weiter, wahrscheinlich weil in der Küche heute gebacken und gebrutzelt wird, das kann schon nervös machen , am Besten man setzt sich gleich in die große Kuchenschüssel für den Hefeteig. Nun gut, ist ja nichts Neues. Solange niemand in der Waschmaschine schläft und den Schleudergang übersieht - . Der Künstler wurde auch gelobt, er hatte ein neues Bild fertig - für den Kindergarten NASEWEIS – Kinderfasching.

Heidhofer Regentage


Die letzten zwei Tage war nicht viel Zeit, der Künstler ist nicht nur müde , sondern auch krank, so waren mehrer Arztbesuche auf der Tagesordnung, Frost soll es geben und die Canna stehen noch vor der Tür bzw sind noch gar nicht aus der Erde, auch der Hänger mit dem ganzen Tannengrün sollte noch ganz abgeladen werden, fachmännisch von Tiger, Pieps und Moni unterstützt wurde sortiert, sortiert und sortiert - damit auch das schönste Grün für den Adventskranz genommen werden kann. Große Freude für Wühlmäuse und maulwürfe, es sollen auch die Erdbeeren abgedeckt werden, da läßt es sich herrlich kuscheln und wühlen.
Spruch des Tages, heute irgendwo gehört:
man soll nie anfangen aufzugeben und man soll nie aufhören anzufangen - da hat doch heute an der deutschen Börse jemand innerhalb 8 Stunden 63 Mllionen gemacht, gewußt wie ,irgend jemand mit Motoren für Kleinflugzeuge, als der Typ gefragt wurde, ob er nicht seine 33 % Anteile wieder verkaufen wolle, gab es nur einen Hinweis auf homöopaatische Behandlungen, das sind auch nur bei 5 % immerhin gut 1 Mio ,na ja in meinem nächsten Leben werde ich entweder Pilot oder Börsenmakler - das ist ein langer Weg, aber nicht hoffnungslos. Die nächsten Tage heißt es Bilder zusammenstellen, Rahmen bauen, Listen schreiben - wir brauchen ca 40 Arbeiten für das Vielanker Brauhaus, bzw. für die dortigen Gästezimmer, der erste Advent läßt sich auch nicht verschieben, also viel zu tun , von den Katzen nichts Neues, bei dem Wetter wird die durchschnittliche Schlafdauer von 16 Stunden auf 22 pro Tag erhöht. Manchmal werden wir gefragt, ob man denn von der KUNST leben kann - unsere Antwort ist stets - wir leben dafür.

15 November 2005

Endlich November!


Endlich November und draußen läßt das Wetter sich auch nicht lumpen, nass, kalt , grau und neblig, richtig schick eklig , eben Schietwetter - sobald man eine Weile draußen ist mit oder ohne Fell, ist man irgendwie nass. Auf der 2 m langen Katzenbank rekeln sich gerade 4 x 4 Samtpfoten, die Bank ist immer noch zu klein, also veteilt sich der Rest in vorhande Holzkörbe, Papiertonnen oder auf selbstgehäkelte Pottlappen. Wieviele ? Wir wisssen es genau und wer es noch wissen möchte, muß die nächste Zeit gut aufpassen, es dürfen Tipps abgegeben werden , die mit Brekkis belohnt werden oder anderen Ideen. In der großen Küche mit den braunroten Fussbodenfliesen bullert der alte Küchenherd, kein Grude, aber trotzdem sehr brauchbar. Die Hühner draußen im Stall lamentieren schon den ganzen Tag, aber eigentlich haben die auch nichts zu meckern, ihr umgebautes Innenquartier ist sehr gemütlich, sogar einen Balkon haben die zwecks Frischluft. wer ich bin - na, die Schreibmaschine- oder das intelligente selbstschreibende Notebook. Im Atelier ist heute nichts los, der Künstler ist müde. Die Waschmaschine hat natürlich keine Pause und der Küchendienst auch nicht. Oh, wenn sie das hört, dann werde ich gleich abgestellt, also lieber ganz leise in die Tasten hauen - Im Garten liegen lauter Tannenzweige haufenweise herum, wahrscheinlich ist bald Weihnachten und wir werden wieder einen ganz großen Weihnachtsbaum haben, vorher sicher wieder einen ganz großen Adventskranz mit ganz großen roten Kerzen und ganz roten Schleifen. Wenn jemand einen Hund oder so etwas ähnliches bellen hört, dann ist das Cherry und gleich biegt dann die Nachbarin um´ die Ecke, nicht bellend , aber auch nicht leiser , gleich gibt es Capuccino und dann ist es still.
Kaffepause. Bis bald!
Ach so, für alle Bilder und Fotos gilt unser COPYRIGHT BY Willi Gottschalk, aber das ist ja eigentlich selbstverständlich oder ?

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